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Neubau Terraviva

Kerzers


                            terraviva fassade

                            terraviva_piktogram

Die bestehenden Bauten und Anlagen der Terraviva AG genügen den wirtschaftlich dynamischen und steigenden Anforderungen eines zeitgemässen Bio-Betriebes nicht mehr. Ziel ist es, den kompletten Betrieb nahtlos in einen ostseitigen Neubau zu verschieben. Der Neubau nutzt die geometrischen und topographischen Gegebenheiten sowie die baurechtlichen Möglichkeiten der Parzelle sowie diejenigen des bestehenden Betriebes ideal aus. Der Neubau mit 155 Meter Länge und einer mittleren Tiefe von 75 Metern schliesst beim bestehenden Kartoffellager aus dem Jahre 1986 an und verbindet den Alt- und Neubau. Entsprechend sind die betrieblichen Abläufe koordiniert.
Der Hauptzugang befindet sich an der Nordseite entlang der Treitenstrasse. Östlich des Eingangsbereiches ist die ganze Spedition mit den Andockrampen situiert. Darüber befindet sich die Verpackung und die Büronutzung. Westlich liegen die allgemeinen Räumlichkeiten wie Kantine, sowie die Garderoben und Nasszellen im Untergeschoss. Das Herzstück des Neubaus ist die Kühlzellenanlage im 1. Obergeschoss, welche von der Frischwarenanlieferung mit 4 Rampen süd-ostseitig bestückt wird. Die Verpackung liegt über der Spedition und ist mit Paletten- und Warenlift verbunden.
Die Gebäudehülle besteht aus einer umlaufenden, vorvergrauten Holzfassade. In Bereichen grosser Fassadenöffnungen werden vertikale Holzlammelenelemente fassadenbündig angebracht, welche das grosse Volumen gestalterisch zusammenhalten und die Funktion der Beschattung übernehmen. Die Dachkonstruktion besteht grösstenteils aus Satteldachbindern, welche aus Brettschichtholz gefertigt wurden. Diese Einfeldträger haben Spannweiten von bis zu 32m und sind in einem Abstand von etwas mehr als 4.5m angeordnet. Im Bereich der Verpackung im 1.Obergeschoss wird die Hallendecke durch zwei Holzfachwerkträger aus Baubuche getragen, welche Spannweiten von 28m überbrücken. Die Dachaufbauten inkl. dem überhohen, zurückversetzten Kühlzellentrakt in der Gebäudemitte werden mit einer Blechverkleidung eingefasst und heben sich so visuell von der Hauptfassade ab.

AUFTRAGSART Projektwettbewerb selektiv, 1. Rang
JAHR 2015-2024
BAUHERRSCHAFT Terraviva AG
ANLAGEKOSTEN CHF 60 Mio.


                            terraviva_erdgeschoss

                            terraviva_referenzbild

                            terraviva_schwarzplan

                            terraviva_fassadendetail

                            terraviva_baustelle 2

                            terraviva_axonometrie

                            terraviva_baustelle 1

                            terraviva treppe

                            terraviva_situation

                            terraviva_1.obergeschoss

                            terraviva_schnittperspektive

                            terraviva_baustelle

                            terraviva_untergeschoss

                            terraviva_querschnitt